Spirituelle Hypnose (erweiterte Bewusstseinszustände, Erwachen zum Selbst)
Als existenzielle Ausprägung der Humanistischen Hypnose arbeitet die Spirituelle Hypnose im erweiterten Bewusstsein (das Subjekt bleibt luzide, man steigt im Bewusstsein auf, statt in die Trance hinabzusteigen) um eine Intention, die in ein existenzielles Register umformuliert wird. Sie zielt nicht auf die Symptome, sondern auf die Sinnfragen: komplizierte Trauer, existenzielle Übergänge, Sinnsuche, aufkeimende Spiritualität, Sterbebegleitung. Ihre wichtigsten Protokolle sind die innere Reise, der Dialog mit dem Inneren Führer, die Verbindung zum Ganzen und der symbolische Dialog mit einem Verstorbenen. Der Autor betont die philosophische Neutralität (das Selbst bleibt frei deutbar), die Reversibilität und das Fehlen wissenschaftlicher Validierung der hervorgebrachten Inhalte, die durch symbolische Integration wirken.
| Code | TI100 |
|---|---|
| Name (DE) | Spirituelle Hypnose (erweiterte Bewusstseinszustände, Erwachen zum Selbst) |
| Französischer Name | Hypnose Spirituelle (états élargis de conscience, éveil au Soi) |
| Kürzel (FR) | HS |
| Begründer | Olivier Lockert et Patricia d'Angeli (IFHE), dans le prolongement de l'Hypnose Humaniste ; filiations : Milton Erickson, psychologie transpersonnelle (Maslow, Grof) |
| Jahr | formalisation au tournant des années 2000 (2000-2010, France) |
| Schule / Welle | Hypnoses contemplatives / humanistes ; psychologie transpersonnelle, neurothéologie, spiritualités laïques (école IFHE) |
| Quellband | Band 8 des Mémento des Psychothérapies |
Diese Therapie wird ausführlich (Prinzipien, Indikationen, Protokoll, Evidenzgrad) in Band 8 des Mémento des Psychothérapies behandelt. Band ansehen.