Sandspiel und therapeutischer Sandkasten
Das Sandspiel nutzt einen Sandkasten und eine Sammlung von Miniaturfiguren, mit denen das Subjekt spontan symbolische Konfigurationen inszeniert, die seine innere Welt darstellen und anschließend mit dem Therapeuten ausgearbeitet werden. Lowenfeld sieht darin ein Medium zum Ausdruck vorsprachlicher und vorsymbolischer Inhalte; Kalff verleiht ihm eine Jung'sche Grundlage und betont den „free and protected space“ als Matrix der Regression und der Rekonstruktion des Selbst. Die Methode strukturierte sich international über die ISST (1985), mit einer späteren Verbreitung in Frankreich, getragen von Jung'schen Analytikern, Kinderpsychiatern und Kunsttherapeuten.
| Code | TI78 |
|---|---|
| Name (DE) | Sandspiel und therapeutischer Sandkasten |
| Französischer Name | Sand-play et Bac à sable thérapeutique |
| Kürzel (FR) | SP |
| Begründer | Margaret Lowenfeld (World Technique, 1929), Dora Kalff (Sandplay jungien, v. 1956) ; diffusion par Estelle Weinrib et Kay Bradway |
| Jahr | 1929 (World Technique) ; v. 1956 (Sandplay) ; ISST fondée en 1985 |
| Schule / Welle | Psychologie analytique jungienne ; observation pédiatrique du jeu (proche de Winnicott) et art-thérapie naissante |
| Quellband | Band 6 des Mémento des Psychothérapies |
Diese Therapie wird ausführlich (Prinzipien, Indikationen, Protokoll, Evidenzgrad) in Band 6 des Mémento des Psychothérapies behandelt. Band ansehen.