Waldtherapie und Waldbaden (Shinrin-yoku)
Die Waldtherapie entsteht in ihrer kodifizierten Fassung des Shinrin-yoku (Waldbaden) aus einem japanischen Verwaltungsakt von 1982, den Tomohide Akiyama setzte. Sie gehört zur präventiven und Lebensstilmedizin, hauptsächlich auf die mit chronischem Stress verbundenen Störungen der städtischen Bevölkerung ausgerichtet (Burnout, subklinische Angst, Schlafstörungen, leichter Bluthochdruck). Ihre vier Prinzipien – sensorisches Eintauchen, Exposition gegenüber Phytonziden, bewusstes Verlangsamen, multisensorische Präsenz – sind Hypothesen, die seit 2005 durch die japanische und nordamerikanische Forschung operationalisiert wurden. Sie ist einer der am besten validierten Ansätze des Bandes.
| Code | TI84 |
|---|---|
| Name (DE) | Waldtherapie und Waldbaden (Shinrin-yoku) |
| Französischer Name | Sylvothérapie et Bain de Forêt (Shinrin-yoku) |
| Kürzel (FR) | SYL |
| Begründer | Tomohide Akiyama (forge le terme Shinrin-yoku, 1982) ; recherche : Qing Li |
| Jahr | 1982 (création du terme au Japon) ; recherche accumulée depuis 2005 |
| Schule / Welle | Approches par la nature ; médecine préventive et du mode de vie (lifestyle medicine) |
| Quellband | Band 7 des Mémento des Psychothérapies |
Diese Therapie wird ausführlich (Prinzipien, Indikationen, Protokoll, Evidenzgrad) in Band 7 des Mémento des Psychothérapies behandelt. Band ansehen.